Sonntag, 26. Februar 2017

Aushungern und Ausräuchern


Wie das Ende von Werbeeinnahmen im Internet uns allen mehr nützt als schadet


Es gibt immer mehr ermutigende Zeichen von Polarisierung und Seperation in der Gesellschaft und dazu gehört eben auch, dass rechtsgerichtete Plattformen von Konzernstrukturen boykottiert werden können, die nicht ihre politische Gesinnung teilen und deren Verbreitung nicht länger subventionieren wollen.

Manche von diesen Plattformen schreien jetzt laut auf wie ungerecht dies doch wäre.und rufen zu Gegenboykotten auf, wie Breitbart es in der Vergangenheit mit Kelloggs versucht hat.


Die Marke Kelloggs wurde gegründet von einem puritanischen "Arzt" der Männer und Frauen beschneiden lassen wollte um ihre sexuelle Aktivität zu hemmen. Wenn die Marke den überlebt hat, dann überlebt sie auch einen Breitbart Boykott.
Die Medienplattformen die auf der anderen Seite des politischen Spektrums stehen machen sich bereits über die Trockenlegung von Google Werbeeinnahmen bei Breitbart lustig, doch sind diese auch nur Clickbait Huren die wirklich alles machen für Geld. Warum sehe ich Bild nicht?

Dieses Vorgehen, dass Google jetzt seine Werbung auf diesen Plattformen zurückzieht, kommt nicht überraschend. Bereits vor einer Weile hat Youtube seine Werbefinanzierung für diverse Kanäle zurückgezogen, da dies sich nicht lohnt für Youtube und Werbeanbieter oft auch nicht möchten dass ihre Werbung geschalten wird bei Dokumentationen über Child prostitution in South Africa und dabei negative Assoziationen entstehen. Die gesamte Web 2.0 Industrie ist komplett überbewertet und muss zunehmend selbst rationieren. Die Youtube Content Creator waren die ersten denen die Subventionierung entzogen wurde, jetzt sind es die Websiten denen Adsense entzogen wird und es wird damit noch weiter gehen. Es ist nicht erwiesen dass Werbung irgendwas bringt um Verkaufszahlen zu steigern.

Das Thema führt uns vor wie richtige Gemeinschaften und produktive Unternehmungen immer die Oberhand haben werden über subventioniertes Gelaber. Die Konzerne welche Waren und Dienstleistungen zur Verfügung stellen die man völlig unabhängig von Politik braucht gewinnen am Ende.
In seiner Funktion unterscheiden sich rechte Internetplattformen kein bisschen von linken Internetplattformen, welche lediglich Leser aus allen Teilen des Landes vollmüllen mit schlechten Nachrichten, damit sich dieser Leser als Opfer fühlt von unkontrollierbaren Umständen die dabei weit von ihm entfernt sind.

Diese Plattformen machen nichts was das Leben des einzelnen Konsumenten verbessert. Sie bauen auch keine eigenen Strukturen auf und sind abhängig von einem System, welches sie angeblich so verachten würden. Einnahmeausfälle zwingen eine solche Plattform dazu zu rationieren und zwingen eine Internetbewegung in die Realität zurück. Extrem politische Internetpräsenzen befeuern sich dadurch, dass sie dem Konsumenten bzw. dem Zielpublikum der eigenen Ideologie jeden Tag erzählen wie schlimm alles ist und die Plattform sei der einzige Leuchturm in der Dunkelheit der so denkt wie du, weshalb das Zielpublikum immer wieder zurückkehrt und anfängt in Kommentarsektionen seinen Frust abzulassen und dort ein Zweitleben zu führen.
Wie identisch sie ihrem linken Gegenstück dabei werden kriegen sie gar nicht mit. Selbst der Aufschrei nach dem Ausfall von Werbeeinnahmen durch den politischen Gegner kommt dem Geschrei über Mikroaggressionen gleich. "Buhu die Großkonzerne geben mir kein Geld mehr buhu das is voll fies und so". Ihr wertlosen Pussies.


Rückkehr in die Realität
Wenn der virtuelle Escapismus jetzt schwerer gemacht wird, einfach dadurch dass er nicht weiter von Google finanziert wird, obwohl die Leute bereits wissen dass er existiert und die Möglichkeit ansich immer noch offen ist, dann kann das dazu führen, dass Leute in der Realität ihre eigenen Strukturen aufbauen um wirklich eigene Unternehmen mit höherem Zweck zu finanzieren. Das heißt Strukturen die von jedem, völlig unabhängig der politischen Überzeugung, gebraucht werden und gleichzeitig der eigenen Fraktion erlauben Ressourcen innerhalb der eigenen Struktur zu halten, anstatt einen Verlust dieser zu erleiden an andere Strukturen, die einen bekämpfen wollen, wie bspw. Besteuerung durch den Staat.

Im Klartext heißt das Gentrifizierung und Kolonisierung von Gegenden die zu eigenem Territorium erklärt werden und durch ihre Sichtbarkeit eine ernste Alternative darstellen, was dazu führen wird dass der Gegner außerhalb feststellen wird, dass nur weil die Leute um ihn herum lächeln und Ja sagen, dies nicht bedeutet dass sie ihm auch tatsächlich zustimmen. Und auch größere Vertriebsstrukturen werden wieder ihre Politik ändern wenn ein sichtbar anderer Kundenkreis sich aufzeigt.

Unternehmungen müssen Ressourcen von Außen generieren können anstatt von Innen nach Außen zu tragen. Aktivistenplattformen im Internet, und wie es sie bereits auch zuvor gab, schöpfen lediglich das Kapital und Zeit des Publikums ab um zum größten Teil den bzw. die Aktivisten zu finanzieren. Hier wird mit Spenden, dem Verkauf von Abos, T-Shirts und Predigten zum Chor nur Kapital abgeschöpft und an den Staat weitergeleitet. Dagegen gestellt kann ein Sanitärbetrieb als Tarnfirma viel erfolgreicher vorgehen, da auch der Gegner einen warmen Platz zum Scheissen haben will.

So bleiben am Ende auch nur die Strukturen übrig die wirklich das Leben des Einzelnen verbessern, nicht nur der eigenen Fraktion, sondern der Menschen im Allgemeinen. Alle anderen sollte man sterben lassen.



Siehe auch:            
Social Media
Gast in meinem Haus


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