Sonntag, 19. März 2017

George Soros


Der Lieblingsbösewicht

Unter Verschwörungstheoretikern die sich dem politisch rechten Lager zuschreiben wollen existiert unlängst ein neuer Bösewicht dem man alle Schuld zuschreiben kann; der Investor George Soros. George Soros und sein Geld steckt hinter allem was schlecht und degeneriert sein soll. Von den FEMEN Nacktprotesten, die Maidan Demonstrationen, über Black Lives Matter und überhaupt alles was subversiv ist. Er gilt als Über-Pate der Linken, schmeißt nur so mit Geld um sich wenn progressive Kräfte ihn darum bitten würden und hat als Endziel das Heilige Russland was wie ein Leuchtturm steht in einem Meer aus Verdorbenheit zu stürzen. Dam, dam, daaaaaa.

Wiedermal glauben die Leute, die glauben nichts zu glauben, einfach alles.

George Soros, sein Geburtsname ist György Schwartz, ist als Adoptivsohn eines Nazi-Kollaborateur in Ungarn während des zweiten Weltkriegs aufgewachsen. Als die Rote Armee Ungarn besetzt hatte war es ihm als Assoziierter mit Nazi-Kollaborateuren trotzdem möglich durch das besetzte Ungarn und durch Teile des besetzten Österreichs in den Westen zu gelangen. Dort können die kommunistischen Geheimdienste einen Agenten wie Soros mit Informationen über Entwicklungen am Finanzmarkt versorgen und ihn als den Archetypen des finanzkapitalistischen Investors aufbauen. Seine Investmentgruppe Quantum Funds wurde in den Niederländischen Antillen aufgebaut zur gleichen Zeit Ende der 1970er Jahre als aus den kommunistisch besetzten Teilen Lateinamerikas die USA mit Kokain geflutet wurden und überall in der Region gigantische Geldwäscheoperationen entstanden. Die bekanntesten davon, aber bei weitem nicht die größten, die diversen Kokainbanken in Miami. Doch genau wie diese über alle sichtbaren und für Reporter und Kamerateams leicht erreichbaren Miami Banken handelt es sich bei den Investment Fonds von George Soros nicht um kluge Investierungen und finanzielle Meisterleistungen, sondern um Geldwäscheoperationen.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/der-legendaere-investor-george-soros-prophezeit-am-wef-den-untergang-die-eu-wird-auseinander-fallen-id4590942.html

Heute fungiert Soros als Emmanuel Goldstein Charakter für den russischen Block indem er deren größten Feind spielt, dabei allerdings Geld aus dem Westen an falsche Antikommunisten im Osten und die kontrollierte Opposition weiterleitet. Darum findet sich auch fast jedesmal dort wo FEMEN irgendeine dumme Aktion macht ein Kamerateam von Russia Today. Im Westen finanziert sein Geld subversive Gruppen welche die Gesellschaft zersetzen und sturmreif für eine Übernahme von einer Moskautreuen Proxygruppe machen sollen. Die russischen Proxymedien verbreiten deswegen zeitgleich die Mähr davon, Russland würde sich gerade an diesem Soros stören und dieser Soros wäre ihr großer Feind und Putin würde ihn verhaften lassen wollen, was kompletter Schwachsinn ist und wie es eben in 1984 von Emmanuel Goldstein behauptet wird.
Alles was George Soros unternimmt entspricht dem was ein russischer Agent tun würde.

Das werdet ihr allerdings von Verschwörungstheoretikern die in ihm den Ewigen Juden sehen nicht hören, weil Verschwörungstheoretiker einfach alles glauben, nicht im Ansatz selbst verschwörerisch denken können und sowieso voll mit Scheisse sind.



1 Kommentar:

  1. Was die Putinschlampen auch nicht raffen: Soros schwächt die Vereinigten Staaten ja mit seiner Unterstützung für Black Lives Matter. Das geht auf keine Kuhhaut, was die sich zusammenreimen.

    Aber mit solchen Leuten lohnen sich Debatten ohnehin nicht. Die rechten VTler wollen den ("dekadenten") Westen genauso untergehen sehen wie Rom untergegangen ist. Nach Roms Niedergang (und schon davor) kam die große und lange Zeit der Kasten- und Ständeordnung. Nazis finden das richtig geil und würden mit Altlinken am liebsten zusammenarbeiten, um dann zur großen Herrscherkaste zu gehören.

    Der Vietcong ist bei beiden Seiten auch beliebt, weil er ja wenigstens "das Land vereinen" wollte, um "Souveränität" herzustellen.

    Man kann hier auch Parallelen zum Dreißigjährigen Krieg ziehen. Die Protestanten verhinderten eine Reichseinigung, die Nazis finden das heute immer noch richtig schlimm, dass die scheiß Katholiken das Land nicht weiter nach Gutdünken an Rom verkaufen konnten. Souveränität und Größe um jeden Preis, ganz egal wie scheiße das dann ist. Das sind verstaubte Romantiker mit Größenwahn, die man besser vorher zu Fischfutter verarbeitet.


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