Sonntag, 30. April 2017

Leitkultur

Ermutigende Zeichen für Polarisierung


Nachdem Angela Merkel das Staatsvolk abgeschafft hat, hat Thomas de Maiziere jetzt die Leitkultur als Begriff abgeschafft. Ich finde das eine gute Sache.

Ich finde es deshalb eine gute Sache, weil die Gesellschaft immer mehr balkanisiert wird und Menschen sich in dieser balkanisierten Landschaft den Fraktionen anschließen werden, bei denen sie tatsächlich sein wollen. In Deutschland, wie in so ziemlich jedem anderen Land, gibt es immer mehrere Länder und Kulturen die in eine Nation gepresst wurden und die dann durch Dinge wie Politik und dergleichen miteinander kämpfen und dabei gar nichts erreichen. Gerade Politik gibt Menschen eine scheinbare Legitimation innerhalb von Nationen sich gegenseitig ihren Willen aufzuzwingen, wie man es nach Außen niemals tolerieren würde. Dass Deutschland sich also von der wertlosen Idee der Leitkultur entfernt ist eine Entwicklung dahin, dass wir uns in Kulturen aufteilen von denen jede die Vormachtsansprüche der anderen nicht akzeptiert.


10 Punkte Plan
Es zeigt bereits von der autistischen Natur der Familie De Maiziere, eine französischen Hugenotten Familie die nach Preussen importiert wurde und seitdem verschiedenen deutschen Regierungen als mediocre Bürokraten dienlich sind, dass Thomas de Maiziere seinen 10 Punkte Plan nirgendwo auf einer eigenen Plattform veröffentlicht hat, sondern wie der typische Bürokrat und Kollaborateur es den Medien überlassen wollte diesen zu verbreiten. Das führt lediglich dazu, dass man 200 mal mehr Meinungen über diesen Plan findet, als den eigentlichen Plan selbst von Leuten die uns erzählen wollen, was andere darüber zu denken haben und dabei immer den selben langweiligen Dreck erzählen. Der eigentliche Plan ist lediglich bei heute.de und bei reddit zu finden. Und eigentlich könnte man alles was De Maiziere dort schreibt, nehmen wir mal für einen Moment nur zum Spaß an er hat es selbst verfasst, mit dem Satz "weil er ein alter Depp ist" erklären. Und das ist gut! Nichts was dieser langweilige Typ bewerben will würde irgendjemand kaufen. Und ich will auch nicht, dass Landfremde die deutsche Leitkultur annehmen, weil wir ansonsten in ein paar Generationen noch mehr De Maiziere Bürokratie-Autisten an der Backe haben. Deswegen werde ich mir einen Kommentar dazu nicht verkneifen und das ganze noch mehr schlecht reden.

Es ist auch extrem witzig, dass der erste Punkt von zehn "Gesicht zeigen heißt" und darüber dass es von Bedeutung ist ob wir in glückliche oder traurige Gesichter blicken. Versteht ihr? Weil der Typ ein Autist ist? Wie deutlicher könnte man es noch kommunizieren "hey, ich bin auch einer von euch normalen Leuten".

https://www.youtube.com/watch?v=Ele_dj3ud38


Der zweite Punkt geht um Bildung und beginnt gleich mal mit einer fetten Lüge; Wir sehen Bil­dung und Er­zie­hung als Wert und nicht al­lein als In­stru­ment. Die Schulpflicht in Deutschland ist eine der schädlichsten Institutionen die jemals etabliert wurde. Sie bricht organische Sozialverbände auf und unterminiert die Eltern-Kind Beziehung. Dies wäre auch der Fall, wenn die Bildungsinstitutionen nicht von Kommunisten besetzt wären, wobei hier noch dazu kommt dass Kinder frühzeitig indoktriniert werden einen Status Quo anzuerkennen, der nicht wirklich existiert. Die Schule als Institution hat keinen Wert als Bildungseinrichtung mehr und dient nur noch der Instrumentalisierung. Kommunistische Subversive die Lehrämter bekleiden instrumentalisieren ihre Schulklassen regelmäßig an Demonstrationen teilzunehmen welche die Schüler nicht verstehen und zu welchen sie erscheinen um dafür vom Unterricht befreit zu werden. Die späteren Universitäten sind nicht besser, auch wenn diese nicht verpflichtend sind und glücklicherweise bereits mehr Ansehen und Glaubwürdigkeit eingebüßt haben als die Schule. Diese Institutionen müssen zerstört und die Verantwortlichen vertrieben oder getötet werden, wahrscheinlich eher getötet da sie ansonsten das Land verlassen und in ein anderes einsickern können welches sie dann von innen heraus untergraben und schädigen, wie es die Sozialphilosophen der Frankfurter Schule getan haben. Soviel zur historischen Verantwortung.

Weiter heißt es:
Ei­ni­ge for­dern daher, Schu­le solle stär­ker auf spä­te­re Be­ru­fe vor­be­rei­ten. Das ent­spricht aber nicht un­se­rem Ver­ständ­nis von Bil­dung. All­ge­mein­bil­dung hat einen Wert für sich. Die­ses Be­wusst­sein prägt unser Land.
Also er gibt quasi zu dass die Schuldoktrin nicht auf den Beruf vorbereiten sondern lediglich Zeit verschwenden soll. Er schafft es nicht zu artikulieren was Bildung tatsächlich ist, er will nur erklären was es nicht ist. Bildung kann alles sein. Ein Islamgelehrter der den Koran auswendig kennt und Sharia Recht interpretiere kann ist gebildet, seine Bildung hat allerdings nur einen sehr eingeschränkten Wert. Bildung in der deutschen Sprache unterscheidet sich dazu von dem romanischen Education. Bildung ist die Bildung eines Menschen und nicht nur dessen was er weiß. In diesem Fall trägt diese Bildung der Bildung einer gemeinsamen Identität bei. Das kann allerdings nicht mandatorisch durch eine Institution unter Zwang vermittelt werden, weil diese Institution nicht der Entwicklung von Kultur folgen kann die selbst bildet und dabei sich selbst bildet. Ein gutes Beispiel dafür sind Internet Memes. Diese werden gebildet von einer gemeinsamen Erfahrung und verbreiten sich soweit wie diese Erfahrung, diese Bildung reicht die sie selbst bildet. Die Idee, dass eine Schule unter Zwang etwas wie Bildung ohne Instrumentalisierung erschafft ist schwachsinnig.
Diese Institution kann nicht wissen was einen Bildungswert hat und haben wird. Was wir heute als Bildung über die Antike und Altphilologie verstehen sind die Antithesen und Kritiken von damals, nicht das was die Institutionen gelehrt haben.

Der dritte Punkt über Leistung ist dummes Zeug von jemanden der nie irgendwas geleistet hat um das Leben anderer zu verbessern und sich lieber an den Staat rangemacht hat. Das ist als würde ich Rosa Luxemburg lesen wie sie die Arbeit lobpreist ohne selbst jemals produktiv gewesen zu sein.

Der vierte Punkt über Tradition sagt nichts aus über Tradition. Das einzige wodurch hier Tradition definiert werden soll ist durch die Anderen, wobei diese auch nicht definiert werden. Das einzige besondere Verhältnis zu irgendwas soll das deutsche Verhältnis zum Existenzrecht von Israel sein. Das Thema wird in 20 Jahren komplett vergessen sein, auch deshalb weil die zugewanderten Fremdkulturen kein Interesse an dem Existenzrecht Israels haben.

Über Kultur kann er nichts Beitragen als Labels aufzählen wie "Bach und Goethe". Ich frage mich was Goethe dazu denken würde wenn er Deutschland heute sehen würde. Ich denke selbst wenn er eine heimliche Schwuchtel war würde er eher mit ausländischen Feinden wie dem Islamischen Staat oder Putins Russland sympathisieren als mit der deutschen Regierung oder dem durchschnittlichen Deutschen. Gerade die Werke von Goethe und Schiller sind kriegsverherrlichend. Aus Goethes Schriften geht hervor, dass er begeistert war von dem Soldatenkaiser Friedrich II. und sein bekanntestes Werk Faust dreht sich um die endlose Reise des Menschen durch die Welt und immer wieder neue Dinge zu erfahren, was antithetisch zu der heutigen deutschen Verfassung ist, die eben nicht faustisch ist, sondern parasitär nach innen fokusiert und deren Aufgaben und Belange immer kleinlicher, erbärmlicher und belangloser werden. Und genau das ist auch der Rest von diesem Plan.


Eine gute Sache
Auch wenn ich spotte ist diese Selbstdiskredition der Regierung eine gute Sache und macht das Projekt "Leitkultur" unattraktiv für alle anderen. Die Tatsache, dass die Regierung nicht definieren kann was diese Leitkultur sein soll zeigt, wie sehr die Regierenden entfremdet sind von der Bevölkerung und ihrer Kultur. Ich möchte auch nicht, dass die Landfremden sich in diese hohle Kultur integrieren und damit zu Abziehbildchen werden von Menschen, die selbst Abziehbildchen einer Konsumkultur sind die sie nicht so ausleben können wie die Vorbilder. Ich will keinen autistischen Hugenotten Franzosen der diese Unkultur von französischer Planification, Staatsplanung für jeden Lebensbereich in einem Kulturraum bringt mit dem ich assoziiert bin, genau so wenig wie ich ein Interesse daran habe dass Landfremde mit den Pathologien ihrer disfunktionalen Gesellschaften einwandern und der nächste autistische Oberbürokrat dann noch einen Nachnamen hat unter den ich nicht verstehe.

Wahrscheinlich hat die Regierung es für nötig gehalten so einen Unfug vorzustellen, weil das Land immer mehr unter Dedomestikation, Feralisierung und Balkanisierung leidet, bzw. für die Regierung immer schwieriger zu regieren wird. Der Prozess sollte begrüßt werden und das Nachsehen dabei haben die Leute, die davon leben Scheindebatten am laufen zu halten und alles zu zerreden und sich als Experten und derartiges inszenieren wollen. Die intellektuellen Fähigkeiten der meisten Leute auf dem Politikspielplatz, egal ob in Parteien und Foren, reicht gerade mal dazu um vielleicht im Internet Gruppen zu moderieren in denen nur Katzenbilder gepostet werden und genau darauf sollten sie auch reduziert werden, oder eben Helikopter Flüge bekommen. Diese Leute sollten fern gehalten werden von jeder Position die das Leben anderer Menschen beeinflußt und durch starke Polarisierung wird der Bereich dieser Möglichkeiten klein gehalten.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen