Montag, 10. April 2017

Selbstprojektion


Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die größte Schlampe im Land?


In der Onlineausgabe der WELT gab es vor kurzem ein Interview mit einer feministischen Aktivistin darüber, ob das Kopftuch ein politisches Symbol sei. Im Laufe des Interviews zeigt sich der eigentliche Kernpunkt des Themas; die Ablehnung einer Tatsache auf die man sich selbst projiziert.


„Eine muslimische Frau, die ein Kopftuch trägt, erhebt sich über andere. Sie sagt damit: Ich bin etwas Besseres als Du“
Es geht nicht um Islam, es geht nicht um Freiheit, es geht nicht um Überzeugung oder irgendwas, es geht lediglich darum, dass die Feministin im Westen sich mit etwas konfrontiert sieht, von dem sie nicht wahr haben will das es existiert, weil es sie an die Existenz einer Skala, einer Werteskala erinnert, auf der auch sie sich befindet und auf der sie nicht konkurrieren kann. Eine westliche Feministin die eine Phantasiekultur von Gleichberechtigung schaffen will wird durch die traditionellen Familienwerte anderer Kulturen daran erinnert, dass es etwas gibt das näher an der Realität dran ist, dass eine Moral existiert die anderen Menschen wichtiger ist als ihre Phantasievorstellungen und dem sie in ihrer Metawahrnehmung sogar einen Wert beimisst. Die Feministin stört sich an dem Kopftuch genau so wie der bockige atheistische Teenager sich am Tischgebet stört.
Es ist die Konfrontation mit etwas, von dem man unterbewusst weiß dass es Wert hat und was man allergisch ablehnen will.

In seinem Buch "Faith of the Fatherless" beschreibt Paul Vitz, wie Menschen die ohne Vaterfigur aufwachsen dazu tendieren militante Atheisten zu werden, die dem religiösen Fanatiker in ihrer Auslebung viel näher sind als dem tatsächlichen Nicht-Gläubigen. In "The True Believer" macht Eric Hoffer ebenfalls diesen Vergleich.:
The opposite of the religious fanatic is not the fanatical atheist but the gentle cynic who cares not whether there is a God or not. The atheist is a religious person. He believes in atheism as though it were a new religion.
Prominente Figuren der atheistischen Szene tragen diesen Vaterkonflikt mit sich herum. Richard Dawkins wurde als Kind von einem Priester missbraucht, Christopher Hitchens machte einen Priester mit dem seine Mutter durchgebrannt ist für das Scheitern der Ehe seiner Eltern verantwortlich.

Our fathers were our models for God. If our fathers bailed, what does that tell you about God?
- Fight Club

Genau wie diese Männer die von ihren Vätern enttäuscht wurden zu Atheisten werden und einen Gott bekämpfen und hassen wollen der doch eigentlich nicht existiert tendieren diese Frauen dazu die Kopftuchträgerin zu hassen, da es sie mit weiblicher Kultur konfrontiert der sie selbst nicht gerecht werden können. Die Kopftuchträgerin zeigt durch ihr Kopftuch "Ich bin etwas besseres als du", weil sie eine striktere Moral pflegt und sich selbst höheren Wert zurechnet. Das Kopftuch könnte hier durch ein anderes religiöses oder kulturelles Symbol ersetzt werden und es hätte auf die Feministin denselben Effekt. Die Feministin weiß, dass diese keusche Frau einen höheren Wert hat und dass eine Schlampe geringen wert hat und das kann sie nicht ausstehen. Gerade Linke sind anti-Religiös weil sie die Idee von Konsequenzen und Urteil hassen, weil sie sich ihrer eigenen Verkommenheit bewusst sind.

„Das Kopftuch ist das Leichentuch der freien Gesellschaft“
Das ist nur meine persönliche Meinung, doch ich finde ein Kopftuch sollte für alle Frauen über 45 Pflicht sein. Ich will diese vertrockneten Katzenladies und Hunde-Muttis nicht sehen. Ich habe überhaupt kein Problem damit wenn sich die fetten Weiber der Kulturfremden verschleiern und auch am Badestrand nicht zeigen wollen, da mir die Erfahrung dieses visuelle Terroraktes so erspart bleibt. Die Weiber der Landfremden die etwas zu zeigen haben machen das völlig von selbst, bemalen sich wie Clowns und zwengen ihren dicken Arsch in Leggings. Siehe hier.
Womit ich ein Problem habe ist, dass man liberale Werte opfert um liberale Werte zu schützen die man bereits verloren hat. Wie man sich kleidet ist einer davon.

Weiter im Interview;

Das Christentum mit Hexenverbrennung und Kreuzzügen habe eine ähnlich dunkle Geschichte. „Diese Religion hat den Prozess der Aufklärung aber längst hinter sich.“
Bei solchen Sätzen merkt man spätestens, dass es in der Debatte nicht um westliche Werte, Freiheit, Abendland oder sowas geht, sondern um persönliche Motive. Wer den Islamischen Staat "mittelalterlich" nennt oder den Islamischen Terror mit Kreuzzügen und Hexenverbrennung vergleicht, der ist randvoll mit Scheisse und hat keine Ahnung wovon er redet. Die Kreuzzüge waren eine zeitlich sehr limitierte Gegenoffensive nachdem die Moslems durch ihren Jihad große Teile der christlichen Welt und dessen Kernland erobert hatten. Die Hexenverbrennungen waren räumlich und zeitlich ebenfalls sehr begrenzt und die meisten Ankläger waren Frauen wobei die meisten Beschuldigten von Geschworenengerichten aus Männern freigesprochen wurden. Die wirkliche Hexenverfolgung geschah durch Protestanten, also die denen gleichzeitig die Epoche der Aufklärung zugeschrieben wird.


Die Verantwortung für die Radikalisierung junger Muslime trügen – neben Institutionen wie Moscheen und islamischen Verbänden – vor allem die Mütter. „Die Mädchen werden von ihnen zu willenlosen Lemmingen erzogen, die Jungen zu Prinzen.“
Die Liste von Beschwerden die Muslime mit dem Westen haben ist endlos. Wahrscheinlich haben Leggings mehr dazu beigetragen ISIS zu schaffen als muslimische Mütter, da dieses Spiel der Selbstprojektion auch andersherum funktioniert.
Ein traditioneller Moslem wird vom Westen mit Dingen konfrontiert, welche die Grundlagen seiner traditionellen Gesellschaft in Frage stellen. Im Westen befriedigen Konsumkultur, Pornografie, sexuelle Freizügigkeit und Drogen jeden menschlichen Appetit ohne dabei die Bedingungen für diesen Genuss zu stellen wie es traditionelle Gesellschaften tun. Wäre ich ein traditioneller Moslem und ich sehe den Westen wo Teenager Mädchen halbnackt herumlaufen und die Kinder ihren Eltern widersprechen, ich würde den Westen verachten und gleichzeitig doch davon fasziniert sein.

Weiter im Text;
Ihre Mutter habe ihr vermittelt, dass ein Mädchen weniger wert sei als ein Junge und sich anders zu verhalten habe: „gehorsam, gläubig, züchtig“.
Frauen und Männer sind nicht gleichwertig weil ihre gleichen Handlungen nicht die gleichen Konsequenzen haben.
In "Sex and War" von Malcolm Potts heißt es:
When a man commits adultery he may do his wife great emotional injury, but so long as he abandons the other woman and any children he may have produced with her, neither his wife nor their children together suffer any loss of resources. When a woman cuckolds her husband and becomes pregnant, however, he may wind up investing in that child for years or decades to come: Biologically, this is a “wasted” investment, as his own genes have not been passed on. A child that comes from a woman’s womb is guaranteed to carry her genes; a man can never be so certain; and thus, men in many cultures have gone to great lengths to try to control women and their sexuality.

Als nächstes kommt ein richtiger Knaller:
... ein Jahr später trat sie der CDU bei. „Weil ich das C schätze, die christlichen Werte wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit“, sagt sie.
Und darum rede ich auch einen Haufen Scheisse über Kreuzzüge und Hexenverbrennung, weil ich das C so schätze.

Das CDU-Mitglied Zana Ramadani hat Femen Deutschland 2013 mitgegründet. Unter anderem stürmte sie mit nackten Brüsten die Bühne des Finales der Serie „Germany’s Next Topmodel“, um das dort vermittelte Frauenbild anzuprangern.
Wieder die Selbstprojektion sich an den freiwilligen Entscheidungen anderer Frauen aufzureiben, weil ihr unterbewusst völlig klar ist dass sie damit nicht konkurrieren kann.
Für einen Mann ist eine Frau die mit ihm auf dem selben Feld wie bspw. dem Arbeitsplatz konkurriert allenfalls lästig und unattraktiv, wogegen Frauen die untereinander auf einem weiblichen Feld konkurrieren absolut skrupellos sein können. In der Tierwelt gibt es nicht nur Stutenbissigkeit, sondern es tendieren auch weibliche Tiere dazu den Nachwuchs anderer weiblicher Artgenossen zu töten. Ich will weder Tradition, noch will ich Freizügigkeit, deswegen entblöße ich mich, weil ich dumm wie Dreck bin, keine Plattform haben sollte, nicht weiß was ich will, nicht weiß wer ich bin.

„Das Programm der AfD ähnelt in Familienfragen eher dem konservativer Muslime.“
Wie gesagt; es ist das was bisher praktiziert wurde und die Grundlage für jede stabilere Gesellschaft darstellt.


Ramadani fordert verpflichtende „Feminismuskurse“ für muslimische Frauen. Dort sollten sie über Rechte, Pflichten und Schutzmöglichkeiten von Frauen informiert werden. Darüber hinaus solle Emanzipationsgeschichte gelehrt werden.
Und das soll dann über das BAMF vom Steuerzahler finanziert und mit FeminismusexpertInnen die Gender-Studien und anderen Dreck gelernt haben besetzt werden. Wenn eine Gesellschaft mit Geld, Status und eben ihren Früchten das und diejenigen belohnt die diese Gesellschaft zerstören, dann hat bereits eine tiefe Perversion eingesetzt.

Ramadani, die ein Kind erwartet, wünscht sich für ihr Baby eine Gesellschaft, in der im öffentlichen Raum alle frei von Religion leben könnten. „Mit einer Richterin, Polizistin oder Lehrerin, die ein Kopftuch trägt, will ich mich nicht ständig auseinandersetzen müssen.“
Ramadani sollte in einem sicheren Raum weggesperrt und von starken männlichen Verwandten beschützt werden die gewährleisten, dass sie sich nicht mit verschleierten RichterInnen und deren Religion auseinandersetzen muss. Gleichzeitig gewährleistet es dem Rest der Gesellschaft, dass Ramadani nicht weiterhin mit Lippenbekenntnissen subversiv tätig ist.


Das Fazit aus der Geschichte ist, dass es wieder einmal mehr Polarisierung gibt. Das ist eine gute Sache. Zunehmend werden auch westliche Frauen damit konfrontiert, dass sie sich nicht wie Schlampen verhalten können und dabei abgeschirmt sind von den Konsequenzen die damit kommen, egal um welchen Kulturraum es sich handelt. Auf Datenträgern die man von Islamisten bzw. deren toten Körpern bergen kann findet sich oft jede Menge Pornografie, produziert im Westen, weil dies den Islamisten ein realistisches Bild westlicher Frauen vermittelt. Die Ablehnung weiblicher Tugenden wird nicht dadurch belohnt, dass der Mann weiterhin eine Frau wie eine Frau behandelt die Werte praktiziert und damit Wert hat. Und das wissen die alle selbst.




Siehe auch:
Das Idiocracy Dilemma

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