Montag, 1. Mai 2017

Zwischen Hobbes und Rousseau

Aufgeblasene Rhetorik, Stockholmsyndrom und warum es nie eine Debatte gab


Die Linke demonstriert in Paris zum 1.Mai mit einem Transparent welches eine junge Frau in einem Kufiya/Pali-Tuch zeigt und wieder einer dieser Momente ist in dem die politische Linke uns deutlich zeigen will was sie ist; Beutevieh.
Oberflächlich betrachtet mag es so aussehen als ob die politische Linke sich immer noch einbildet sie sei Teil einer weltweiten, antikapitalistischen, antiimperialistischen, antirassistischen, antichauvinistischen, antinationalistischen, antidings Intifada, doch das ist absurd.

Die Träger des Pali-Tuches zeigen immer deutlicher, dass sie nicht die Freunde der politischen Linken sind und sich auch nicht durch Danegeld Zahlungen beschwichtigen oder kaufen lassen. Nachdem in Paris Islamisten das linksradikale Satiremagazin Charlie Hebdo zusammengeschossen hatten ist bei der Gedenkveranstaltung auch der Regierungschef der Hamas Mohammed Abbas aufgetreten, während die Regierungsmedien zuhause die Schuld für den Anschlag einer Mossad-Verschwörung gegeben haben und ansonsten nur Verachtung für die getöteten Mohammed Karikaturisten übrig hatten.

Die politische Linke ist ein geprügeltes Weib was sich selbst verschleiert und dabei wie das Entführungsopfer mit Stockholmsyndrom die Schuld für die Misere ihren Angehörigen gibt bzw. denen die sie aus der Situation erretten wollen, während sie sich gleichzeitig einredet ihre Entführer und Peiniger wären die tatsächlichen Retter, was sich auch Evolutionsbiologisch erklären lässt.
Die Leute wollen keine Freiheit, sondern Sicherheit. Sie unterwerfen sich demjenigen, der sie unterwirft. Die Helden der linken Bewegung der 60er und 70er Jahre welche im Westen für feuchte Höschen gesorgt haben waren keine GleichberechtigungsbeauftragtInnen mit Gender-Studies Abschluss, sondern gewalttätige Revolutionsführer wie Che Guevara und Muammar Gaddafi die ein militantes Auftreten gepflegt haben.

Menschen aus dem politisch linken und rechten Lager haben fundamental unterschiedliche Interessen weil sie unterschiedliche Gehirnstrukturen haben. Diese unterschiedlichen Gehirnstrukturen sind ein Resultat aus der Evolution in der es Epochen gab in denen unterschiedliche Reproduktionsstrategien notwendig waren um zu überleben.

CBS: Brain study looks at why people's political beliefs are so hard to change
When it comes to politics, it can be difficult to accept the other side. Some friendships have even ended as a result of opposing political views. Last November’s presidential election is a prime example of a politically divided America.

Die Linke ist dumm und provinziell weil dies Teil ihrer Reproduktionsstrategie ist. Es ist unmöglich und auch nicht von Interesse den typischen Linken von einer anderen Sichtweise zu überzeugen, weil es für ihn bedeutet seine Reproduktionsstrategie aufzugeben. Meistens sind sie auch mental nicht dazu in der Lage zu verarbeiten womit man sie konfrontiert, weil ihnen dazu die mentalen Fähigkeiten einfach fehlen da ihre Gehirnstruktur anders funktioniert.
Der Klimawandelaktivist ist nicht primär besorgt um Gletscherschmelzen und Eisbären, sondern darüber selbst in seiner Gemeinschaft als tugendhaft und sozial angesehen zu werden, damit er dadurch signalisieren kann ein Reproduktionspartner zu sein der sich kümmert. Klimawandelaktivismus ist Bettelei um Sex genau so wie Demonstrieren für faire Löhne und Mietpreisbremse und lauter solchen Quatsch.
A new brain study sheds light on why it can be 
so hard to change someone's political beliefs
Und ich selbst will solche Leute überhaupt nicht überzeugen von meiner Sichtweise. Ich will solche Leute nicht in der nähe von meinem Camp haben. Ich will sie dort sehen, wo sie sich selbst hinbringen.


Von Rousseau zurück zu Hobbes
Die Sichtweise von Rousseau war es, dass der Mensch im Prinzip gut ist und lediglich soziale Konstrukte der Gesellschaft ihn böse machen. Hobbes Sichtweise dagegen war, die sehr viel realistischere Einschätzung, dass das Leben ohne diese sozialen Konstrukte dreckig und kurz ist.

No arts; no letters; no society; and which is worst of all, continual fear, and danger of violent death: and the life of man, solitary, poor, nasty, brutish and short.
- Thomas Hobbes, Leviathan

Durch Frieden und Wohlstand sah es für die West-Europäer lange so aus, als könnte die Welt tatsächlich ein paradiesischer Ort sein in dem alle Menschen Brüder sind, nicht zuletzt wegen  französischem Egalitarismus und der typischen Hochnäsigkeit dieser Kultur denken zu können, sie wäre so überlegen dass alle Menschen egal welcher Hautfarbe und Kultur diese als Erleuchtung wahrnehmen und sich in ihr assimilieren würden. Lange war man abgeschirmt von den Konsequenzen dieser utopistischen Vorstellung und Rhetorik und reagiert jetzt entsprechend hilflos, wenn diese hobbsische Welt dann in die eigene Komfortzone eindringt.

Die Linke unterwirft sich, genau wie die menschlichen Vorfahren sich Eroberern unterworfen haben um zu überleben. Deswegen stellt sich die Linke verschleiert auf Transparenten da und der debile Bundespräsident von Österreich/Balkan-Nord spricht sich für einen Kopftuch Tag aus. Diese Menschen wollen unterworfen werden. Ihre Symbole sind "No Pasaran" aus dem spanischen Bürgerkrieg, welcher für die Linke in spanischen Konzentrationslagern geendet hat, sowie Symbole der Intifada, die für die Palestinenser eine katastrophale Niederlage war. Diese Menschen wollen nicht für etwas kämpfen um zu gewinnen, sie wollen für etwas kämpfen um für etwas zu sterben.

Die ganz desillusionierten Linken wollen im kleinen Versuchen was Staaten auf großer Ebene unternehmen, sich mit den Islamisten zusammen tun weil diese die einzigen sind die noch Attitüde an den Tag legen.

IS will Pakt mit linken Aktivisten  
Dschihadisten wollen sich im Kampf gegen den Westen mit linken Aktivisten verbünden. Das belegen unter anderem Dokumente der Terrormiliz IS, die BR24 vorliegen. Wo sind ideologische Gemeinsamkeiten? Ein Streifzug mit dem Dschihadisten-Aussteiger Irfan Peci.
Diese Vorstöße kommen allerdings nur von den Linken selbst bzw. ehemaligen Linken. Diese Linken haben einen Menschen geschaffen den sie wollten und über den sie herrschen können und dabei ihre zivilisatorische Basis zerstört die sie vor der hobbsischen Realität der restlichen Welt verteidigt.


Sie wissen selbst, dass die Predatoren aus der restlichen Welt, seien sie noch so schwach und bereits vom Schlachtfeld geflohen, sich an den Schwachen vergreifen werden die in ihrem politischen Lager zu finden sind. Dies wird zunehmend zu einem Problem für die Linken in einer balkanisierten Gesellschaft in der sie nur der Aasfresser unter Raubtieren sind.


Sehnsucht nach dem eigenen Ende
Die Untergangsrhetorik wird immer aufgeblasener je erbärmlicher unsere Konflikte werden. Zum 1.Mai titeln die Zeitungen wieder davon, dass sich in Frankreich etwas zusammenbrauen würde, was sie bereits seit Jahren verkünden um Leserzahlen mit viel Bravado zu generieren und dabei nie etwas passiert, weil das momentum für physische Gewalt nicht bei linken Protestbewegungen von Studierenden liegt, sondern bei den wurzel- und heimatlosen Ausgespuckten aus den Vorstädten.

Jedesmal wenn man etwas liest von "Bürgerkriegsähnlich" handelt es sich um billige Clickbait Panikmache, die lediglich suggerieren soll der Autor welcher nächste Woche wieder über ein völlig anderes Thema schreibt hat lebenswichtige Informationen. Bürgerkriegszuständen gehen Terrorkampagnen voraus und beginnen nicht damit, dass ein paar dumme Kids Mülltonnen anzünden und Steine auf die Polizei werfen womit sie bereits wieder aufhören, wenn es ihnen draußen zu kalt wird, oder Mama zuhause Essen macht.

Auch die Anti-GEZ Bewegung greift zurück auf Rhetorik mit viel Pathos wie „Wollen dieses System mit Guerilla-Taktik zum Einsturz bringen“. Starke Worte für eine Bewegung die keinen einzigen Leichensack vorweisen kann.


Alle sprechen laut und tragen dabei einen sehr kleinen Stecken. Alle sehnen sich nach Bravado und Pathos weil einfach nichts mehr passiert und die Entwicklung Richtung Siechtum zeigt und nicht zu einem Ende welches wenigstens noch Bedeutung in den Geschichtsbüchern finden kann.



Fazit:
Die linke Bewegung sieht ihr eigenes Ende. Von Jahr zu Jahr wird sie kleiner und ihre Themenbereiche kleinlicher und bedeutungsloser. Sie verliert ihr Momentum an ihre Feinde und bleibt Stecken mit Babyboomern die teilweise seit über 30 Jahren Demonstrant am 1. Mai spielen und deren Leben nirgendwo hin geht. Die Linksradikalen stellen entsetzt fest, dass sie ihren Wunsch nach "Nie wieder Deutschland" erfüllt bekommen haben, was eben auch ein Ende für diese Linksradikalen selbst bedeutet, die ohne die deutschen Institutionen nicht existieren können. Wenn ein Volk schwach wird, dann tritt ein anderes an seine Stelle. And they wanna what the fuck is you and your folks own, yaw.

Und das ist genau die Chance welche die Reaktion hat, die pantheistischen Werten folgt und sich an einem anthropologischen, hobbsischen Menschenbild orientiert, welche der Realität folgt egal wie hässlich sie auch sein kann und welche Tatsachen als solche akzeptiert anstatt Tatsachen ergebnislos ändern zu wollen. Zunehmende Balkanisierung distanziert uns dazu immer mehr von den Konsequenzen die anderer Leute Entscheidungen nach sich ziehen und erlaubt eigene Freiräume und Widerstandsnester, in welche man die überlebenden Frauen der Sabbiner entführen und zu seinem eigen machen kann. Linke Beute-Bräute der zugereisten Konkurrenz zu überlassen wäre Verschwendung.






1 Kommentar:

  1. Was mir hier gefällt, ist, dass du diese Autoren so liest, wie sie es meinen! Woher kommt diese Kenntnis der Philosophie-Klassiker? Mal studiert? Dann weißt du sicher allzugut, wie die Säcke in der Uni all das verfehlen und pervertieren. Schön zu sehen, wie hier des Öfteren auch klar wird, dass Philosophie eigentlich keine staubtrockene Scheisse ist; das machen nur die Philosophiebeamten daraus.
    Dass Spengler hier im Hintergrund wirkt, ist ja auch öfters zu bemerken.. Wie steht es mit Nietzsche?

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