Montag, 10. Juli 2017

Lektionen aus den G20 Unruhen

Riots sind jedes Jahr etwas moderner


Sehen wir uns mal an welche Lektionen sich aus dem ritualisierten Affentanz um das G20 ergeben. Denn nicht nur die Polizei kann durch solche Ausschreitungen ihre Einsatzbereitschaft testen, sondern auch die Linke nutzt die Gelegenheit dazu ihr Training anzuwenden und Taktiken zu aktualisieren.


Basis Überwachung
Die Technik ermöglicht es dass jeder Livestreamen kann und auch wenn es nicht wichtig ist solchen Aufzeichnungen tatsächlich live zu folgen, so bieten sie immer noch Filmmaterial welches sofort ins Internet hochgeladen und ausgewertet werden kann. Die Linken mögen das überhaupt nicht, da es solche Liveübertragungen sind, welche sie dabei dokumentieren wie sie Verbrechen begehen.

Gleichzeitig hinterlässt eine Beteiligung an der digitalen Kommunikation welche hier benutzt wird wieder digitale Spuren.

https://twitter.com/BevHillsAntifa/status/872346889915695104
Während der G20 Proteste bzw. dem Brandschatzen welches währenddessen abgehalten wurde, wurde auch der Heavy.com Reporter Marcus DiPaola angegriffen in einer "ich beschuldige dich" Manier, wie man sie bspw. von der französischen Revolution kennt und anderen gesellschaftlichen Zuständen die herrschen wenn Institutionen kollabieren und sich Revolutionäre daran machen diese neu zu besetzen um ihre eigene Ordnung zu etablieren. Die Beschuldigung "Du Nazi" ist natürlich nur vorgeschoben und funktioniert doch, weil die Linken die Deutungshoheit besetzt haben und in dieser Situation den klaren Heimvorteil besitzen. Der durchschnittliche Linke könnte nicht artikulieren was ein Nazi ist wenn sein Leben davon abhängen würde, doch die Aufdeckung eines Nazis ist hier auch nicht das Ziel hier gewesen, sondern der Livestream. Und Heavy.com war früher mal cool bis sie ihre scheiss Seite so umgebastelt haben bis die Bildergalerie nicht mehr richtig funktioniert hat und die Seite jetzt überhaupt so scheisse schwarz-weiß futuristisch aussieht wie die scheiss Seite von irgendeinem Hipstercafe.
Die Linken wissen jedenfalls ziemlich genau, dass sie dabei sind den kulturellen Kampf zu verlieren und digitales Denuziantentum gegen sie arbeitet.

https://heatst.com/culture-wars/operation-anarchist-the-4chan-trolls-are-working-on-a-face-database-of-antifa-members/

Die Nutzer von 4chan /pol/ haben sich in der Vergangenheit sehr talentiert darin gezeigt Basis Aufklärungsarbeit mit Open Source Intelligence zu leisten. Eine Liste von Antifa Mitgliedern basierend auf Bildmaterial ist viel wert für jede organische Widerstandsbewegung und Konterrevolution die den Kampf zum Gegner tragen will, da sie eben auch Bildbeweise liefert und nicht lediglich eine Liste von Namen darstellt die ein frustrierter alter Depp zusammen gestellt hat der von Schauprozessen träumt und die Hälfte der Leute wegen persönlichen Dingen darauf stehen, oder weil er ihnen Geld schuldet. Ich persönlich gehe davon aus, dass einige 4chan Nutzer bereits verschiedene Gesichtserkennungssoftware besitzen. Die Linke praktiziert Denuziantentum und Erpressung weil sie ihre Gegner freundlos und verarmt sterben sehen und sich gleichzeitig an einem Prozess materiell bereichern will, der ihnen die moralische Legitimation gibt anderen Menschen Schaden zuzufügen. Dieses Spiel kann man auch andersherum spielen.


Zerstreuungstaktik
Die Linken ziehen durch jedes Viertel zu dem sie Zugang erlangen um dort Autos anzuzünden, damit die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte durch diese Nebenschauplätze gebunden werden. Die Linken haben in einer solchen Situation die Initiative und könnten diese nur verlieren, wenn massiv Bürgerrechte außer Kraft gesetzt werden und in Hamburg quasi Kriegsrecht mit Ausgangssperre herrscht. Die Zahl der Polizisten die für den Schutz des G20 Gipfels eingesetzt wurden beläuft sich auf ungefähr 19.000, wovon allerdings nicht alle zur Krawallbekämpfung eingesetzt werden können. Diese Defensivtruppe sieht sich dann geschätzten 100.000 Gegendemonstranten gegenüber und der unbekannten Zahl an subversiven Saboteuren. Diese Polizeitrupps haben dazu den Nachteil, dass sie immer in einer größeren Gruppe unterwegs sein müssen und sich nicht zu weit von der Formation oder ihrer Unterstützung entfernen können, während die Subversiven in kleinen Trupps großes Chaos anrichten können. Wenn die Polizei dann nicht hinterher kommt das Eigentum der Bürger zu schützen untergräbt die Linke damit die Legitimität der Polizei. Brennende Autos werden von einem Zerstörungsakt zum Behördenversagen.

[insert truck of peace]


"Faschisten"
Wenn man ein fetter Bonze ist der einen auf Arbeiterführer machen will dann vergleicht man  Randalierer mit Neonazis. Wenn man kritisieren will, dafür allerdings die Komfortzone gesellschaftlicher Akzeptanz nicht verlassen möchte, dann spricht man von faschistischer Gewalt.
Hört auf damit die Kommunisten Faschisten zu nennen ihr Vollidioten. Nicht nur waren die Faschisten die Gegenbewegung und Reaktion auf die Kommunisten, man verspielt hier absichtlich eine Gelegenheit den kommunistischen Gegner und den Roten Terror als das zu benennen was er ist. Die Linke hat Städte terrorisiert und Menschen ermordet lange bevor Faschismus überhaupt ein Konzept war. Mit diesem Schwachsinn, die falsche Bennenung des Gegners nur weil diese gesellschaftlich akzeptierter zu sein scheint als die Faktenlage und damit der Gegner bereits die Begriffe vorschreiben kann, verliert man den Propagandakrieg.


Situation der Bevölkerung
Die Stadt Hamburg hat seit einer ganzen Weile eine gewalttätige linke Szene die dort Territorium hält und an welche die Stadt Hamburg Danegeld zahlt um sich selbst mit Drogen und Alkohol über das Jahr still zu verhalten, bis man an ausgesuchten Affentanzveranstaltungen wie bspw. dem 1.Mai ritualisiert Straßenkämpfe mit der Polizei leistet und ein paar Fahrzeuge abfackelt. Dabei passiert nicht viel und die Stadt Hamburg akzeptiert diese Zustände um den Rest des Jahres etwas wie Stabilitität zu haben. Die Stadt hat sich einbequemt damit Probleme wegkaufen zu können und wohl auch deswegen seit 2013 kein Geberland im Bundesländerfinanzausgleich mehr. Der Bevölkerung ist die Situation über den Kopf gewachsen und sie hat überhaupt nicht mehr begreifen können was um sie herum gerade passiert.


Als ich das Bild gesehen habe des Anwohners der nur kurz zur Edeka wollte, da habe ich ein Déjà-vu erlebt, als hätte ich schon mal irgendwo einen glatzköpfigen Selbstdarsteller gesehen der irgendwie witzig damit sein will zu signalisieren wie oberschlau er doch nix mit nix zu tun hat. Die Medien sind begeistert von dieser Selbstdarstellung, weil genau das die Medien sein wollen. Jeder andere der bei Verstand ist hat genug Vorräte in seiner Wohnung um ein paar Tage dort ausharren zu können und sich keinem unnötigen Risiko auszusetzen wenn Riot Cops und Marodeure die Straße besetzen. Die Linke hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie im Zweifel jeden tötet der irgendwie artikuliert ist und in einer Gemeinde eine Führungsrolle übernehmen kann, wenn dieser kein Kommunist ist. Das gilt auch für selbstdarstellerische Künstler Fressen die meinen demonstratives Heraushalten sei ein Projekt das man im Internet zeigen muss.

Das G20 Treffen war lange im Vorraus angekündigt worden und jeder konnte sich ausmalen was das für die persönliche Situation bedeutet, wenn die eigene Stadt eine Hochburg der Linksextremen und der angereiste US Präsident Donald Trump für die Linke der neue Hitler ist.

Relativ erfreulich war auch die Zerstörung im Schanzenviertel, dem Viertel in dem die Linken selbst nisten. Der Anwalt des Projektes ,,Rote Flora'' Andreas Beuth äußerte sich in typisch kommunistischem Doppelsprech, dass er für solche Aktionen(Sachbeschädigung und Diebstahl) Verständnis habe, doch diese sollten bitte nicht im eigenen Viertel stattfinden und "von uns keine Straßenschlacht ausgehen wird"(weil die Polizei ja eskaliert).
Kurzum; take that shit to the suburbs, burn their shit down.

Gerade die ausländischen und nicht ortskundigen Linksextremen interessieren solche provinziellen, borgouisen Sehnsüchte der Propertarier allerdings nicht und haben den Hamburger Altlinken eine gesunde ideologische Auffrischung in Sachen sozialistischer Pädagogik demonstriert.



Keine Toten
Wie ich bereits erklärt habe handelt es sich bei solchen Ereignissen um einen ritualisierten Affentanz und nicht um eine tatsächliche Konfrontation mit Tötungsabsichten. Auch wenn die Sparkasse neben der Roten Flora jedes Jahr ritualisiert zerlegt wird wurden keine Gebäude angezündet. Auch wenn es teilweise erhebliche Verletzungen gab kamen keine Menschen zu Tode. Daher ist von "einem neuen Ausmaß an Gewalt" zu sprechen effekthascherischer Clickbait Müll der sich nicht objektiv mit der Situation befasst.



Mehr in Zukunft



Siehe auch:
Interview mit dem Autor John Mosby über die extreme Linke, Konflikt und Kollaps
Affentanz
Die Reihe "Richtiger Terrorismus"
Rest vom Blog


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